Kein Mensch flieht einfach nur so!

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Ev. Sarahkirchengemeinde Stuttgart
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Die Unterkünfte für Geflüchtete

1992 wurden drei Doppelgebäude als städtische Gemeinschaftsunterkunft errichtet und zunächst mit 200 Geflüchteten belegt, die zuvor in Turnhallen und anderen Notquartieren gelebt hatten. Später kam noch ein Doppelgebäude dazu.

Inzwischen sind die Häuser in die Jahre gekommen, drei wurden inzwischen abgerissen. Erste neue sog. Modulbauten sind entstanden (siehe Bild oben), in denen aktuell 128 Personen aus 16 Ländern, davon 31 Familien mit insgesamt 43 Kindern zwischen 0 und 17 Jahren (Stand Januar 2026) leben.

In diesem Jahr werden noch weitere Modulbauten entstehen, so dass weitere 140 Menschen ab ca. September 2026 Platz finden werden.

Der Arbeitskreis Flüchtlinge

Gerade als im Herbst 1992 die Gemeinschaftsunterkunft  eröffnet werden sollte, haben Neonazis in Hoyerswerda, Rostock und Mölln Unterkünfte für Geflüchtete angezündet und in Kemnat, ganz in unserer Nähe, den Kosovo-Albaner Sadri Berisha im Schlaf erschlagen.

In Sorge um den sozialen Frieden im Stadtbezirk und aus Furcht, den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft Heumaden könnte Ähnliches widerfahren, haben deshalb drei Dutzend Sillenbucher Bürger im November 1992 den Arbeitskreis Flüchtlinge gegründet. Sie wollten persönlich etwas dazu beitragen, dass einheimische Deutsche und ausländische Geflüchtete im Stadtbezirk Sillenbuch friedlich zusammen leben können., „Kein Mensch flieht einfach nur so!“